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Zwiesprache mit der Seele – die Geschichte des Pendelns

Schriftliche Zeugnisse der Anwendung des Pendels gehen bis ca 14'000 v.Chr. zurück. Als Instrument des Orakels für Wahrsagekunst und Magie galt etwa der Ring Salomons (Pendel-Zauberring). Man vermutet, dass Brunnenanlagen in Südafrika und Togo um 13'500 v.Chr. mit Pendeln geortet wurden. Die Pharaonengräber enthielten Pendel als Totenbeigabe. Beim Orakel von Delphi spielte das Phythia-Pendel eine Rolle. Römische Geschichtsschreiber erzählen von der Verwendung des Pendels zu Orakelzwecken (um 375 v.Chr.). Die Anwendung des Pendels setzte sich trotz massiver Angriffe seitens der Kirche auch in späteren Jahrhunderten durch. Im 19. Jh. versuchten Wissenschafter vermehrt herauszufinden, was das Phänomen Pendeln ist und auf welche Kräfte es zurückzuführen sei.

 

Bild: Bice Sigrist

Es ist der klassischen Naturwissenschaft bis jetzt nicht gelungen, mit ihren Methoden herauszufinden, wie Pendeln funktioniert. Dass es funktioniert, ist seit Jahrtausenden bekannt und schriftlich festgehalten. Die Geschichte des Pendelns offenbart auch die nie versiegende Sehnsucht der Menschen nach Zwiesprache mit der Seele aller Wesen.


„Wir haben alle in gewisser Weise zur Entstehung des Kosmos beigetragen und sind somit ganz real mit dem Universum verbunden, das uns umgibt.“
Dalai Lama

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Letzte Aktualisierung: 28-Apr-2005